Lebensrettende PfeileKommunikationsdesign kann Leben retten. Daran erinnert mich eine Meldung
der Berliner Zeitung, die ich eben beim Aufräumen fand. Im Mai 2001
verirrte sich ein 69-jähriger Mann im Treppenhaus des Forum Hotel
(heute Park Inn). Die Meldung endet mit dem Satz:
»(Name) ... räumte ein, dass es im Treppenhaus keine Pfeile gibt,
die zur unteren Pforte verweisen. Man überlege aber, sie nun
anzubringen.«
![]() Vielleicht muss man den Sicherheitsverantwortlichen für solche
Gebäude einfach mal sagen, dass Kommunikationsdesigner weder Schildermaler
noch Hübschmacher sind. Es geht um mehr als um schöne Formen, manchmal
um Leben und Tod. Sicher gibt es ausreichend Vorschriften von technischen
Überwachungsvereinen. Aber Selbstnachdenken hat noch nie geschadet, und
Experten zu konsultieren erst recht nicht.
Das Notausgang/Fluchtweg-Piktogramm (oben) stammt aus der Leitsystem-Schrift FF Info Pict, die MetaDesign 1997 für den Flughafen Düsseldorf entwickelt hat. Ein Jahr zuvor kam es dort zu einem tragischen Brand. 1998 wurde das Sicherheitskonzept des Flughafens von der Stiftung Warentest mit der Bestnote ausgezeichnet. MetaDesign zum Leitsystem des Flughafen Düsseldorf Brand eins über Paul Mijksenaar und seine Ausschilderung des Flughafens Schiphol in Amsterdam Bilderstrecke zum Orientierungssystem des Flughafen Schiphol Zwischenstand zum Projekt gemeinsames Leitsystem für die New Yorker Flughäfen ![]() Meldung der Berliner Zeitung vom 14. Mai 2001, Online-Meldung dazu und vom Folgetag Herausgegeben: Do - August 18, 2005 at 03:36 nachm. | |
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